Wollen Sie unser Buch rezensieren? Gerne!
Kontaktieren Sie uns einfach.
Aus dem Vorwort 2012:
Liebe Musikinteressierte, liebe Fans der ersten Stunde, liebe neu hinzugekommenen Leser, herzlich willkommen zur Jubiläumsausgabe, dem fünften Kalendarium toter Musiker.
Festredner bzw. -schreiber, die über einen besonderen Jahrestag berichten, lassen gern die Vergangenheit Revue passieren. Ich indes spare mir die Entstehungsgeschichte, unsere Leser werden sie kennen. Ehrlich gesagt, ist mir heute auch nicht mehr ganz
klar, was damals wirklich passierte und was dem Reich der Legenden zuzuschreiben ist.
Sei's drum, auch wenn ich mir verwundert die Augen reibe, den Kalender gibt es wirklich und darauf sind wir tatsächlich auch ein bisschen stolz. Wir haben nicht nur, dank der Unterstützung unserer Freunde, Familien, Befürworter und Fans fünf Jahre (eigentlich
sind es acht, vom ersten Gedanken an) überstanden, sondern haben auch teils dramatische persönliche Veränderungen durchgemacht.
Hierzu eine kurze Statistik: 4 Kinder wurden geboren, 4 Beziehungen gingen in die Brüche, 3 Haustiere starben und 1 Bienenvolk wurde adoptiert. Während der ca. 150 Redaktionskonferenzen wurden geschätzte 99 Kästen Bier, 85 Flaschen Wein, 7 Flaschen Wodka, 6500 Zigaretten und 19,45 kg Leckereien vertilgt, es wurden 168 Konzerte besucht, 23.837mal Wikipedia aufgerufen und 1.000.000mal Copy & Paste gedrückt und 5 Jahre lang ein singender, stasibelasteter Baggerfahrer ignoriert. Dazu das Übliche: Anwälte, Finanzamt, Stress mit der Post und untereinander, Fernsehen, Radio, Zeitungsartikel, Lesetourneen und geniale Trash-Veranstaltungen im Berliner Club Monarch.
Aber was auch passierte, so kann es weitergehen. Wir hatten eine gute Zeit, unser Musikwissen hat sich vervielfacht, wir haben eine Menge (meistens guter) Menschen kennengelernt und auch wenn es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, das mittlerweile zweisprachige Kalendarium fertigzustellen, hoffen wir immer auf eine Fortsetzung.
In diesem Sinne: wir sehen uns 2013!
Stefan, Manja, Milan und Oliver.
Pressetext
Musiker haben es nicht leicht: Drogen, protestantische Terrorgruppen, ungeerdete Mikrofone, unsachgemäßer Umgang mit Handfeuerwaffen,
unterschätze Strömungen im Mississippi, eifersüchtige Ehefrauen, rollende Strohballen, Cocktailkirschen oder begrenzte Leberkapazitäten
können die Karriere schneller beenden, als man denkt.
Da ist es nur recht und billig, dass nun endlich ein Nachschlagewerk im praktischen Taschenkalenderformat an die Todestage von mehr als 1500
Musikern erinnert und Aufschluss über pikante Details aus Ihrem Leben, ihre größten Hits und ihre Todesumstände gibt. Wann immer man seine
Geschäftsessen, Polizeivorladungen, Hochzeitstage und Konzerttermine in den Kalender einträgt, erfährt man, welcher Musiker an diesem Datum
seine Reise in den Rock-Olymp, die Schlagerhölle oder das Musik-Walhalla angetreten hat. Zusätzlich gibt es pro Woche eine kurze Geschichte
zu einem der musikalischen Helden vergangener Tage.
Damit wird dieser, im kultigen Gesangsbuchdesign gestaltete Kalender zu einer kleinen Gedächtnisstütze, einer Inspirationsquelle oder einfach
zu einer unterhaltsamen Straßenbahnlektüre, bei der es allerdings nicht um Trauerbewältigung geht, sondern vielmehr um Spaß an der Musik, Lachen
über besonders dämliche Todesumstände und das Abfeiern seiner Idole, angereichert mit Empfehlungen der Redaktion. Erinnern Sie sich an die Bands
Ihrer Kindheit oder die Schnulzensänger Ihrer Eltern, holen Sie ein Bier aus dem Kühlschrank, die entsprechende Schallplatte aus dem Regal und
ab geht die Luftgitarre!
The Beat Goes On // Kalendarium toter Musiker für das Jahr 2012 // 480 Seiten
Leineneinband mit Goldprägung // Preis: 14,90 Euro // ISBN 978-3-940029-83-6